Rückblick auf das diesjährige Stadtfest

Mittwoch, den 11. September 2019 um 09:31 Uhr

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Trotz des Wetters: Einmal mehr ein gelungenes Fest für die gesamte Einwohnerschaft!

Am vergangenen Wochenende konnte unsere Stadt bereits die siebenunddreißigste Auflage unseres alljährlichen Bürgerfests feiern. Nach vielen Jahren mit besten Bedingungen war uns das Wetter 2019 leider einmal weniger gewogen. Trotz der zum Teil widrigen Umstände ließen sich viele hiervon die Stimmung sowie die gute Laune aber nicht vermiesen und besuchten ausgiebig die Zelte und Stände. Einmal mehr bewies unser Gemeinwesen, dass es seine Einwohnerschaft hervorragend versteht, solche Veranstaltungen in Gemeinschaft und mit Geselligkeit zu feiern. Insgesamt konnte man ungeachtet des Wetters somit trotzdem ein harmonisches Festwochenende erleben.


Am frühen Freitagabend begann mit einem ökumenischen Festgottesdienst, abgehalten durch Frau Pfarrerin Nicole Kaisner und Herrn Pfarrer Gerwin Klose, das traditionelle und mittlerweile bereits 37. Fridinger Stadtfest. Bereits zuvor hatte Bürgermeister Stefan Waizenegger die Hobbykünstlerausstellung, die im Rahmen dieses Wochenendes alle zwei Jahre im Sitzungssaal des Rathauses, stattfindet, eröffnet. Pünktlich um 19.00 Uhr begrüßte der Schultes dann mit gereimten Versen auf der Festbühne die bereits versammelten Besucher und nahm danach den obligatorischen Fassanstich vor. Hierbei wurde er in bewährter Manier von der Stadtkapelle begleitet, die im Nachgang zur Freude und zum Vergnügen aller Anwesenden auf dem Kirchplatz noch eine ganze Weile stimmungsvoll aufspielte. Im Anschluss übernahm die Party- und Tanzband „DaCapo“ die musikalische Unterhaltung. Bis in die Nacht hinein herrschte in den geöffneten Zelten und Ständen ein ungezwungener sowie fröhlicher Festbetrieb.

Wie gewohnt begann der Samstag mit der traditionellen Oldtimerrundfahrt, welche bereits zum 21. Mal durchgeführt werden konnte. Erneut hatten die Organisatoren für diesen Vormittag eine schöne und interessante Tour ins Umland ausgesucht, an der wiederum so manche alte Automobile und motorische Raritäten, welche Großteils schon lange aus dem Alltagsverkehr verschwunden sind, teilnahmen. Zur Freude der Zuschauer startete dann um 15.00 Uhr, angeführt durch den Fanfarenzug, der Umzug sowie die Präsentation der Oldtimer und Traktoren durch den historischen Stadtkern. Leider machte uns hierbei das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so mancher Fahrer wurde durch den einsetzenden Regen klatschnass. Der nachmittägliche Niederschlag tat dem Festbetrieb aber keinen allzu großen Abbruch. In den Zelten war gute Stimmung und beim nachlassenden Regen bummelten so mancher in der Schlossgasse über den Kinderflohmarkt. Die kleinen Gäste besuchten das „Sigmaringer Puppentheater“ unter der Leitung von Jürgen Steiert oder versuchten beim Glücksrad mit ein bisschen Glück einen großen oder kleineren Preis zu gewinnen. Im Foyer des Rathauses wurde außerdem von unseren beiden Kinderkrippen sowie dem Kindergarten verschiedene Bastelaktionen oder auch das beliebte Kinderschminken angeboten. Am frühen Abend besserte sich das Wetter immer mehr und so konnte die die Band „Hearts on Fire“ auf einem dann gut besuchten Kirchplatz für eine heitere wie gelöste Stimmung sorgen.

Bedauerlicherweise brachte der Sonntag dann erneut Dauerregen. Nichts desto trotz lockte der alljährliche Floh- und Krämermarkt bereits am Morgen so manche Besucherin oder Besucher in die Gassen unserer Altstadt. Der eine oder andere Gast nutzte diesen verregneten Tag sicherlich auch dazu, um dem Heimatmuseum „Ifflinger Schloss“ mit der aktuellen Wechselausstellung über unseren Fridinger Künstler „Gegi Hermann“ einen Besuch abzustatten. Auf der Festbühne sorgte am Vormittag das Kreisseniorenorchester aus der Stadt Ulm und dem Alb-Donau-Kreis, sowie am Nachmittag die Blaskapelle „Rehragout“ für hervorragende Unterhaltung. Aufgrund des Wetters musste in diesem Jahr jedoch leider das Rahmenprogramm auf dem Festplatz abgesagt werden.

Was vielen Menschen eine Freude bereitet, sorgt bei dem einen oder anderen Mitbürger auch mal für Ärger und Unverständnis. So mussten sicherlich gerade über dieses Wochenende die Bewohner und Angrenzer im Stadtkern manche Einschränkungen und Beeinträchtigung ertragen. Für das aufgebrachte Verständnis möchten sich die beteiligten Vereine, wie auch die Stadtverwaltung an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken.

Ebenfalls gilt es ein besonderes Dankeschön auch all denjenigen Helferinnen und Helfer auszusprechen, die angefangen vom Aufbau, über die Bewirtung bis zum Abbau der Zelte und Stände zum Fest beitrugen und damit zugleich für ein gutes wie reibungsloses Gelingen mitverantwortlich waren.

Einen dreitägigen Festbetrieb in dieser Dimension zu organisieren und alljährlich durchzuführen, wäre ohne die vielen ehrenamtlichen und engagierten Bürgerinnen und Bürger schlichtweg nicht möglich.

Ein großer Dank gilt für ihren Einsatz und ihr Engagement wiederum den hiesigen Oldtimerfreunden für die abermalige Organisation und Durchführung der Oldtimerausstellung, der Stadtkapelle unter ihrem Dirigenten Hans Schwarz für die Begleitung des Fassanstichs, Petra Sellwig und Markus Wimbauer für die bewährte Betreuung des Glücksrades, den Ortsringvorsitzenden Martin Schnell und Tobias Bögelein für die Organisation und Durchführung der Tombola, dem Fanfarenzug unter der Leitung von Andreas King, sowie auch unserer Feuerwehr und dem städtischen Bauhof auszusprechen. Danken möchten wir auch allen Spenderinnen und Spendern der alljährlichen Verlosung, die durch ihren Beitrag das Stadtfest ganz wesentlich unterstützen und somit erst möglich machen.