Bürgermeister Stefan Waizenegger ehrt Blutspenderinnen und Blutspender

Drucken

Im Rahmen der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung konnte Bürgermeister Waizenegger einmal mehr eine Reihe von Mitbürgerinnen und Mitbürgern für regelmäßiges Blutspenden auszeichnen, welche zusammen insgesamt 170 Liter Blut gespendet haben. Unter dem Beifall des Gemeinderats erhielten nach einer kurzen Laudatio des Bürgermeisters jeweils sechs Personen für 10-maliges und 25-maliges Spenden die Ehrennadel des Blutspendedienstes Baden-Württemberg mit Urkunde. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass mit Frau Klara Hipp eine Mitbürgerin für 50-faches, sowie mit den Herren Erhard Riedinger und Tobias Reizner sogar zwei Mitbürger für beachtliches 75-maliges Blutspenden eine Ehrung überreicht bekamen.

Bürgermeister Stefan Waizenegger dankte im Namen der Gemeinschaft allen Spenderinnen und Spendern für ihr vorbildhaftes Engagement. Mit ihrer Spende hätten sie in der Vergangenheit einen außerordentlichen Beitrag dazu geleistet, dass Mitmenschen aus Not- und Unglückssituationen oder aus lebensbedrohlichen Zuständen gerettet wurden. Allein in Deutschland benötige man rund 15.000 Bluttransfusionen tagtäglich; davon allein 1.600 bis 1.800 in Baden-Württemberg. Mit der Bereitschaft zur Blutspende übernimmt man gesellschaftliche Verantwortung. Eine Verantwortung die immer noch wichtiger werde, da das Blut eine begehrte Mangelware darstelle. Sein Bedarf steige stetig an. Ganz wesentlich ursächlich sei hierfür der demographische Wandel. So nehmen einerseits in einer immer älter werdenden Gesellschaft die Krankheiten und damit auch der benötigte Transfusionsbedarf zu. Anderseits verschärfe sich die Versorgungssituation dadurch, dass jährlich über 100.000 Spender aus Alters- und Gesundheitsgründen ausscheiden. In vielen Gebieten Deutschlands fehle inzwischen der Nachwuchs und unser bisher so vorbildliches solidarisches Blutspendesystem wanke und sei ernsthaft gefährdet, so der Schultes in seinen Ausführungen. Zwar ließe sich mittlerweile vieles chemisch und synthetisch herstellen, nur eben das Blut nicht. Alle Versuche diese vielfältige und lebenswichtige Körperflüssigkeit zu produzieren wären wissenschaftlich misslungen. Es gibt somit bislang keinen künstlichen Ersatzstoff. Zu Recht würden die Spenderinnen und Spender deshalb für ihr selbstloses und mitmenschliches Verhalten diese Auszeichnung erhalten. Denn ohne Menschen wie Sie, so der Bürgermeister, würde letztlich unser gesamtes Gesundheitssystem zusammenbrechen. Er äußerte abschließend die Hoffnung und den Wunsch, dass die Geehrten auch weiterhin diese wichtige und freiwillige Tätigkeit wahrnehmen werden.

In seine Dankesworte schloss Bürgermeister Waizenegger auch ausdrücklich die DRK-Ortsgruppe mit ein. Diese sorge mit ihren Helferinnen und Helfern stets für einen reibungslosen und funktionierenden Ablauf und zeichne sich auch dafür verantwortlich, dass sich immer alle Spenderinnen und Spender gut versorgt wissen. Als Stadt wäre man froh, eine so aktive wie einsatzfähige Ortsgruppe zu besitzen. Eine Ortsgruppe die nicht nur Garant für die Sicherheit und Begleitung vieler Veranstaltungen und Festivitäten wäre, sondern darüber hinaus unser Gemeinwesen in tatkräftiger Weise ganzjährig mitgestalte.


Folgende Personen wurden ausgezeichnet:

Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz für 75 Blutspenden:

Tobias Reizner
Erhard Riedinger

Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz für 50 Blutspenden:

Klara Hipp

Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz für 25 Blutspenden:

Hubert Karl
Dominik Kiehne
Marko Lewandowski

Ehrennadel in Gold für 10 Blutspenden:


Marco Breisch
Andreas Haas
Madeleine Heinevetter
Fabian Hipp
Fabian Joswig
Andreas Meiereder