Weiterer Baustein für eine kinder- und familienfreundliche Stadt - Die Verwaltung startet das Aktionsprogramm „Familienbesucher“

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Nach der Beschlussfassung durch den Gemeinderat startete die Verwaltung mit Jahresbeginn das Aktionsprogramm „Familienbesucher“. Bei diesem Projekt, welches vom Landkreis auch finanziell unterstützt und gefördert wird, handelt es sich um ein niederschwelliges und freiwilliges Angebot zur Unterstützung junger Eltern. Das Aktionsprogramm wird in einigen Städten und Gemeinden, wie auch in anderen Landkreisen bereits mit Erfolg praktiziert und erfreut sich dort bester Resonanz.


altWie der Name schon zum Ausdruck bringt, besuchen „die Familienbesucher“ die Eltern eines neugeborenen Kindes und stehen bei Bedarf wie Wunsch den jungen Müttern bzw. den Familien als Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Kleinkind zur Verfügung. Das persönliche Gespräch dient in erster Linie dazu, umfassend über die im Landkreis und der Kommune bestehenden Beratungs-, Unterstützungs- und Hilfsangebote zu informieren. Dies betrifft zum Beispiel Fragestellungen wie: „Entwickelt sich mein Kind richtig?“, „Mache ich auch nichts falsch?“, „Welche Angebote für Säuglinge und Kleinkinder gibt es in meiner Stadt und Gemeinde?“, „Bekomme ich einen Platz in der Kinderkrippe“, „Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich erschöpft oder ratlos bin?“ und vieles mehr.
Wichtig dabei ist:
Das Angebot ist für die Eltern völlig freiwillig und auch kostenlos. Der Familienbesuch wird im Vorfeld telefonisch angekündigt und hierbei abgeklärt, ob überhaupt ein Interesse und Wunsch nach einem Informationsgespräch besteht. Erst bei Bejahung und nach Absprache mit den Eltern kommt es dann auch zu einer konkreten terminlichen Vereinbarung. Neben den Informationen geht es bei dem Besuch jedoch auch um eine Geste des Willkommenseins und der Wertschätzung unserer Stadt gegenüber den Eltern und Familien.
Die „Familienbesucher“ sind besonders geschult und ausgebildet. Sie werden von der Fachstelle „Frühe Hilfen“ im Landratsamt Tuttlingen, angesiedelt beim Amt für Familie, Kinder und Jugend, auf ihre Funktion im Rahmen eines Qualifizierungskurses hervorragend vorbereitet und entsprechend fachlich begleitet.

Für die Stadt wird Frau Stephanie Parlak, die als langjährige und bewährte Fachkraft an der Kinderkrippe Vogelsang beschäftigt ist, als kompetente Familienbesucherin tätig sein und sich nach der Geburt mit den Eltern in Verbindung setzen. Mit Frau Parlak übernimmt eine ausgebildete Erzieherin diese Aufgabe, welche aufgrund ihrer Berufserfahrung bereits viele professionelle wie fachliche Berührungspunkte mit Familien und Kindern besitzt und daher auch einen guten Einblick in die entsprechenden Angebote und Hilfen vor Ort hat.
Die Verwaltung würde sich freuen, wenn möglichst viele neue und junge Eltern von diesem informativen Angebot Gebrauch machen würden. Von dem Erfolg sind wir überzeugt und sehen diese Möglichkeit auch als einen weiteren Baustein und ein wichtiges Signal für Fridingen als kinder- und familienfreundliche Stadt.
 
Stefan Waizenegger Bürgermeister