Rückblick auf das 35. Fridinger Stadtfest!

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Trotz den unbeständigen Wetterverhältnissen erlebte unser örtliches Gemeinwesen am zurückliegenden Stadtfest wiederum ein schönes und harmonisches Festwochenende. Beim alljährlichen traditionellem Stadtfest war an insgesamt drei Tagen zur Freude und zum Vergnügen vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch zahlreicher Gäste aus nah und fern einiges geboten. Eindrucksvoll bewies unsere Stadt, dass es seine Bürgerschaft versteht, solche Anlässe auf gebührende Weise in Geselligkeit und Gemeinschaft zu feiern.


Mit Eröffnung der diesjährigen Hobbykünstlerausstellung im Rathaus und dem ökumenischen Festgottesdienst, abgehalten durch Pfarrer Gerwin Klose, begann am Freitagabend das Fest. Im Anschluss nahm, nach einem kleinen Gedicht, unser Bürgermeister Stefan Waizenegger, auf dem Kirchplatz den offiziellen Fassanstich vor. In bewährter Manier wurde er hierbei von der Stadtkapelle begleitet, welche im Nachgang noch eine Weile spielte, ehe die Gruppe „DaCapo“ die musikalische Unterhaltung übernahm. Zwei weitere Highlights waren an diesem Abend noch im Ifflinger Schloss und im Zelt des Skiclubs geboten, wo der Jubiläumsfilm „Wie der Skisport Fridingen eroberte“ auf der Leinwand gezeigt wurde. Im Ifflinger Schloss wurde die vom Heimatkreis inszenierte und sehr interessante Ausstellung zur Geschichte der Bronner Mühle mit einem Textvortrag von Wolfgang Wirth eröffnet. Die Ausstellung wird noch bis in den November zu sehen sein.

Aufgrund des noch stabilen Wetters herrschte in den geöffneten Zelten und Ständen über den gesamten Abend ein ungezwungener und fröhlicher Festbetrieb.

Der Festsamstag begann schon am Vormittag mit der mittlerweile 19. Oldtimerrundfahrt. Nachdem Sektempfang für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Zunfthaus, startete um 15.00 Uhr, angeführt durch den Fanfarenzug, der Umzug der alten Automobile und Traktoren durch den historischen Stadtkern. Wegen des Regens fiel die Teilnehmerzahl in diesem Jahr leider eher geringer aus. Nichts desto trotz waren wiederum einige Zuschauerinnen und Zuschauer von diesen motorischen Raritäten, welche vielfach bereits aus dem Alltagsverkehr verschwunden sind, begeistert und beeindruckt. Ebenfalls wurde an diesem Nachmittag die vom Partnerschaftskomitee gestaltete Ausstellung „30 Jahre gelebte Partnerschaft“ im Rathaus mit einem kleinen Festakt eröffnet.

Unsere kleinen Gäste konnten in der Zwischenzeit ihr Können bei den vielen tollen Mitmachstationen des Kindergarten „Am Vogelsang“ und der beiden Kinderkrippen testen. Auch in diesem Jahr ließ das „Sigmaringer Puppentheater“ unter Leitung von Jürgen Steiert die Puppen tanzen und brachte mit seinem abwechslungsreichen Programm einen Hauch von Magie ins Städtle. Beim Glücksrad konnte man mit ein bisschen Glück wieder einen großen oder kleinen Preis gewinnen.

Bedauerlicherweise lockte das schlechte Wetter am Abend wenig Besucherinnen und Besucher ins Städtle. Ungeachtet dessen unterhielt auf der Festbühne die Unterhaltungsband „Hearts on Fire“ mit ihrer Livemusik.

Der Sonntag stand dann mitunter im Zeichen des Floh- und Krämermarktes, welcher bei zumindest trockenem Wetter und auch Sonnenschein schon am Vormittag zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Gassen unserer Altstadt lockte. Die Stadtkapelle spielte wie in den vergangenen Jahren auch ein unterhaltsames Platzkonzert vor dem Ifflinger Schloss. Auf der Bühne unterhielten dann am Vormittag mit flotter Musik der Musikverein aus Irndorf und am Nachmittag die Kapelle „Rehragout“. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm gestalteten im Weiteren der Fanfarenzug Sigmaringen, die Turnerinnen und Turner des Turnvereins, sowie die Mädels der Tanzmäuse und der Jugend-Jazztanzgruppe.

Was vielen Menschen eine Freude bereitet, sorgt bei dem ein oder anderen Mitbürger auch mal für Ärger und Unverständnis. So mussten sicherlich gerade über dieses Wochenende die Bewohner und Angrenzer im Stadtkern manche Einschränkungen und Beeinträchtigung ertragen. Für das aufgebrachte Verständnis möchten sich die beteiligten Vereine, wie auch die Stadtverwaltung an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken.

Ebenfalls gilt es ein großes Dankeschön an all denjenigen Helferinnen und Helfer auszusprechen, welche angefangen vom Aufbau, über die Bewirtung bis zum Abbau der Zelte zum Fest beigetragen haben und damit zugleich für ein gutes und reibungsloses Gelingen mitverantwortlich waren. Einen dreitägigen Festbetrieb in dieser Dimension zu organisieren und alljährlich durchzuführen wäre ohne die vielen ehrenamtlichen und engagierten Bürgerinnen und Bürger schlichtweg nicht möglich.

Ein ganz besonderer Dank für Ihren Einsatz gilt wiederum den örtlichen Oldtimerfreunden für die diesjährige Organisation und Durchführung der Oldtimerausstellung, Markus Wimbauer und Petra Sellwig für die Betreuung des Glücksrades, dem Kindergarten „Am Vogelsang“ und den beiden Kinderkrippen „Krabbelmäuse“ und „Vogelsang“ für ihr vielfältiges Angebot beim Kinderspielnachmittag, Tobias Bögelein für die Organisation und Durchführung der Tombola, Andreas Heni, Diana Henninger, Gaby Reichmann und Sarah Ewert für den gelungenen Auftritt der Turner und der Jazztanzgruppen des TV05 Fridingen, dem Fanfarenzug unter der musikalischen Leitung von Andreas King, der Stadtkapelle unter dem Dirigenten Heiko Klaiber, sowie unserer Feuerwehr und dem städtischen Bauhof auszusprechen. Gleiches gilt für alle Spender unserer Tombola, die mit ihrem Beitrag das Stadtfest wesentlich unterstützen und somit möglich machen.