Schulen

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 Die Stadt Fridingen ist Schulträger zweier Schulen.

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Gemeinschaftsschule Obere Donau Fridingen/Neuhausen

Die Gemeinschaftsschule Obere Donau Fridingen/Neuhausen wurde zum 01. August 2014 neu eingerichtet. Sie ist auf Antrag aus der Werkrealschule Obere Donau Fridingen/Neuhausen im Verbund mit der Hohenbergschule (Grundschule) hervorgegangen und setzt sich  aus einem Primarbereich (Klasse 1-4) und einem Sekundarbereich I (Klasse5-10) zusammen. Die Schwerpunkte liegen im Natur- und Umweltschutz (Schulprofil) und in der Berufsorientierung. Mit der Einrichtung einer Außenklasse der Schule für Erziehungshilfe (Mutpol) und der gemeinsamen Beschulung von behinderten und nichtbehinderten Kindern wird dem Anspruch auf Inklusion schon seit mehreren Jahren Rechnung getragen. Das Kollegium besteht aus 30 bis 35 Lehrkräften. Ferner sind an der Schule eine Schulsozialarbeiterin, eine Pädagogische Assistentin und eine Berufseinstiegsbegleiterin beschäftigt.

a) Der Primarbereich (Grundschule)

Der Primarbereich besteht zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 aus sechs Klassen mit insgesamt 106 Schülern. Der Einzugsbereich der Grundschule umfasst die Ortschaften Fridingen, Bärenthal und Beuron.

Der Unterricht findet gemäß den Richtlinien zur Verlässlichen Grundschule in der Regel nur vormittags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Aufgrund der noch gut erhaltenen Familienstrukturen ist die Nachfrage nach einer Ganztagesschule von Seiten der Elternschaft noch sehr gering. Mittelfristig ist jedoch ein Ausbau zur Ganztagesschule in Wahlform geplant. Seit einigen Jahren gibt es zur Verlässlichen Grundschule zusätzlich eine Kernzeitenbetreuung. Sie umfasst die Zeiträume von 07.00 Uhr bis 08.45 Uhr und von 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr. Hierzu können die Kinder bei der Gemeindeverwaltung Fridingen (Herrn Stegmaier) angemeldet werden. Des Weiteren haben die Grundschüler die Möglichkeit den Mittagstisch (siehe Sekundarbereich) und die freie Lernzeit (= Hausaufgabenbetreuung) zu nutzen.

Neben dem regulären Unterrichtsangebot sind Kurse für Schülerinnen und Schüler mit einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) bzw. einer Rechenschwäche (Dyskalkulie) eingerichtet. Im Bereich des Erweiterten Bildungsangebots haben die Grundschüler die Möglichkeit an der Flöten-AG, im Chor oder bei der Natur- und Umweltschutz-AG teilzunehmen.

b) Der Sekundarbereich I

Die Sekundarstufe I gliedert sich in einen Gemeinschaftsschulbereich und einen Werkrealschulbereich. Insgesamt werden hier 190 Schülerinnen und Schülern unterrichtet. Der Gemeinschaftsschulbereich beginnt im Schuljahr 2014/2015 mit einer Klasse 5 (21 Schüler) und wird in den kommenden Jahren jeweils um eine Klassenstufe erweitert, wodurch es ab dem Schuljahr 2019/2020 nur noch Gemeinschaftsschulklassen geben wird. In den Lerngruppen der Gemeinschaftsschule werden alle drei Niveaustufen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) vermittelt. Aufgrund der Heterogenität der Schülerschaft ist es notwendig mit neuen Lehr- und Lernmethoden dem Anspruch einer bestmöglichen Förderung gerecht zu werden. Aus diesem Grund sind die Gemeinschaftsschulklassen mit räumlichen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen besonders gut ausgestattet. Bis zur Einführung des neuen Bildungsplans ab dem Schuljahr 2016/2017 wird bei den Gemeinschaftsschulklassen der Bildungsplan der Realschule zu Grunde gelegt. Die Gemeinschaftsschüler sind Ganztagesschüler in verbindlicher Form. Die Eltern haben die Wahl zwischen der dreitägigen und der viertägigen Ganztagesschule.  Dabei besuchen die Schüler an zwei Nachmittagen herkömmlichen Unterricht. An den übrigen Nachmittagen können sie aus verschiedenen Angeboten auswählen.

Die übrigen Klassen bleiben Werkrealschulklassen und werden auch weiterhin nach dem Bildungsplan der Werkrealschule unterrichtet. Der Werkrealschulbereich ist für die Klassen 6-8 Ganztagesschule in Wahlform. Auch hier haben die Eltern, sofern sie ihr Kind für die Ganztagesbetreuung anmelden, die Wahl zwischen der dreitägigen und der viertägigen Ganztagesschule.

Die Sekundarstufe setzt sich aus Schülern der Gemeinden Fridingen, Bärenthal, Beuron, Buchheim, Irndorf, Mühlheim, Neuhausen, Kolbingen, Renquishausen, Königsheim, Tuttlingen und Leibertingen zusammen. Aufgrund des großen Einzugsgebietes und der Einführung der Ganztagesschule war es notwendig einen Mittagstisch anzubieten. In der schuleigenen Mensa haben die Schüler die Möglichkeit um 12.30 Uhr bzw. 13.15 Uhr eine warme Mahlzeit, die von einer örtlichen Gaststätte geliefert wird, einzunehmen. Die dafür notwendige Essenmarke kann jeden Morgen bis 09.00 Uhr auf dem Sekretariat erworben werden. Zur Auswahl stehen täglich zwei Menüs, von denen immer eines fleischlos zubereitet wird. In der Mittagspause können die Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Angebote zur Freizeitbeschäftigung nutzen: ein Ruheraum mit Schülerbibliothek, ein Aufenthaltsraum mit Tischkicker und diversen Spielen im Innenbereich sowie eine Torwand, ein Bouleplatz, eine Tischtennisplatte, Hockeytore und Basketballkörbe im Außenbereich. Außerdem ist eine freie Lernzeit (= Hausaufgabenbetreuung) von 13.10 Uhr bis 13.55 Uhr eingerichtet.

Ein besonderer Schwerpunkt der Sekundarstufe liegt im Bereich der Berufsorientierung. Mit zwei Blockpraktika, diversen Betriebserkundungen, der Vorstellung von Berufsbildern, einem professionellen Bewerbertraining u.a.m. werden die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Berufswelt vorbereitet. Besondere Unterstützung erfahren Jugendliche mit schwierigen familiären Voraussetzungen durch die Berufseinstiegsbegleiterin. Sie sorgt sich insgesamt drei Jahre lang (Klasse 8 und 9 plus 1. Ausbildungsjahr) um diese Schüler.

Zur besseren Verzahnung von Schule und Betrieb wurden drei Kooperationsvereinbarungen getroffen: im gewerblichen Bereich mit dem Hammerwerk Fridingen, im sozialen Bereich mit der Wohngemeinschaft St. Elisabeth Fridingen und im kaufmännischen Bereich mit der Raiffeisenbank Donau-Heuberg eG. Mit letzterer wurde die Schülergenossenschaft „Genoname“ gegründet, die im Dienstleistungsbereich die Prinzipien einer Genossenschaft praktiziert.


Telefonnummer der Hohenbergschule: 07463/99510

Link:
Hohenbergschule Fridingen

Werkrealschule Obere Donau



Vogelsangschule

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Die Vogelsangschule ist eine Förderschule mit einer Schülerzahl von 24 Schülern in 3 kombinierten, jahrgangsübergreifenden Klassen 1 bis 9.
Rektor der Vogelsangschule ist Herr Peter Wagner.
Das Einzugsgebiet der Vogelsangschule ist ein weitläufiges Einzugsgebiet bis ca. 15 km Entfernung (9 Gemeinden):
Fridingen, Bärenthal, Beuron, Buchheim, Irndorf, Kolbingen, Mühlheim, Neuhausen und Renquishausen.

Besondere Angebote der Vogelsangschule sind:
Schulgarten
Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung (Hauptschulabschluss)
Mittagstisch („Schüler kochen für Schüler")
Wöchentliches Projektangebot
Hausaufgabenbetreuung
Schulsprechstunde

Außerunterrichtliche Schwerpunkte:
Kooperation mit dem Seniorenzentrum („Cafe Vogelsang")
Kooperation Sport mit Skiclub, Sportverein (Fußball), Turnverein
Kooperation mit der Grund- und Hauptschule in verschiedenen Bereichen z.B. Sport, Textiles Werken, Hauswerk.
regelmäßige öffentliche Weihnachtsfeiern und Schulfeste
Ausstellungen im Rahmen des Stadtfestes

Telefonnummer der Vogelsangschule: 07463/990270
Link: Vogelsangschule Fridingen